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Gesund durch den Winter

 

Dunkelheit, Kälte, Nieselregen – nach dem gefühlt sehr langen Sommer hat nun die (zumindest witterungstechnisch) ungemütlichere Jahreszeit begonnen. Nicht nur die Erkältungsviren haben momentan Hochsaison – auch Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Arthrose, Fibromyalgie oder entzündlichem Rheuma leiden unter dem nasskalten Wetter. Haben auch Sie aktuell mit stärkeren Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu kämpfen? Oder fällt es Ihnen morgens schwer, aus dem Bett zu kommen?

 

 

 

Dafür gibt es viele Gründe – drei wichtige möchten wir Ihnen vorstellen und Ihnen erklären, wie Sie aktiv gegensteuern können:

 

 

 

Couch statt Fahrrad?

 

Es ist verständlich – im Winter fällt es den meisten Menschen schwerer, körperlich aktiv zu bleiben. Während Sie im Sommer vielleicht gerne eine Runde durch den Park spazieren oder sich am Wochenende aufs Fahrrad schwingen, locken bei Dauerregen und ungemütlichen Temperaturen eher Bett oder Fernsehsessel. Doch für Muskulatur, Gelenke, Kreislauf und auch für die Stimmung ist dies leider ungünstig. Deshalb: Finden Sie Wege, auch im Winter körperlich aktiv zu bleiben. Mit der richtigen Kleidung und Ausrüstung spricht nichts gegen Bewegung im Freien – oder wie wäre es mal mit einem Bewegungskurs bzw. einem auf Sie persönlich abgestimmten medizinischen Fitnesstraining? Entscheidend ist, dass Sie Ihrem Körper auch im Winter die Chance geben, aktiv zu bleiben.

 

 

 

Kekse, Glühwein und Gänsebraten?

 

Gerade in der Weihnachtszeit freuen Sie sich bestimmt auf viele Leckereien – und das möchten wir Ihnen keinesfalls komplett ausreden.  Genuss und Rituale sind schließlich wichtig! Doch ein allzu hoher Konsum von Zucker, einfachen Kohlenhydraten und tierischen Fetten tut gerade Menschen mit chronischen Schmerzerkrankungen meist nicht gut. Achten Sie deswegen auch jetzt darauf, ausreichend frische, ballaststoffreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Lassen Sie es sich bei der Weihnachtsfeier ruhig schmecken – aber am nächsten Tag tut Ihnen dann vielleicht ein Vollkornmüsli oder eine Gemüsepfanne gut?

 

 

 

Schlechter Start bei Dunkelheit?

 

Der menschliche Tag- und Nachtrhythmus orientiert sich naturgemäß am Lichteinfall. Allerdings beginnt unser Arbeitstag im Winter nicht später als im Sommer – und vielen Menschen fällt es in der dunklen Jahreszeit schwer, morgens in Schwung zu kommen. Denn wenn wir im Dunkeln geweckt werden, wird das Schlafhormon Melatonin weiter ausgeschüttet – das Gehirn hat noch nicht „gemerkt“, dass der Morgen bereits da ist! In diesem Fall kann es hilfreich sein, sich auf einfache Weise selbst zu unterstützen. Vielen reicht es, gleich nach dem Aufwachen für gute Beleuchtung und ein paar kurze Bewegungsübungen zu sorgen. Frühstück bei Kerzenschein ist ungünstig! Wer möchte, kann auf spezielle Tageslichtlampen zurückgreifen, die das natürliche Licht simulieren. Abends vor dem Schlafengehen hingegen ist gedämpftes Licht besser – denn nun ist die Ausschüttung des Schlafhormons ja gewollt, um den Übergang in den Nachtschlaf zu unterstützen.

 

 

 

Also: Sie können selbst viel dazu beitragen, sich auch in der dunklen Jahreszeit gesund zu fühlen und aktiv zu bleiben!

 

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen nun eine schöne und entspannte Vorweihnachtszeit!

 

 

 

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